Wer bin ich?

Markus Messerschmidt, MSc

Über mich - meine Lieblingsbücher, meine Forschung und meinen Werdegang. Ein Einblick in mein Leben und Selbstverständnis.

 



Der Anfang meiner Entdeckungsreise

Als Jugendlicher habe ich das Buch "Marco Polo" von Gary Jennings gelesen. Die Reise von Marco Polo über die Seidenstraße bis nach Khanbalik (das heutige Peking) und wieder zurück war für mich der Anfang meiner Entdeckungsreise in das Leben. Eine Stelle am Ende des Buchs fasziniert mich damals wie heute - der greise Marco Polo erzählt:

 

"Ich bin Eurem Rat gefolgt. Ich habe keine Gelegenheit ausgelassen. Nie habe ich gezögert zu gehen, wohin meine Neugierde mich führte. Ich bin bereitwillig dorthin gegangen, wo Gefahr in der Schönheit lauerte und Schönheit in der Gefahr. Wie Ihr voraussagtet, habe ich Erfahrungen in Hülle und Fülle gemacht. Viele davon waren erfreulich, manche lehrreich, auf ein Paar würde ich heute lieber verzichten."

 

Mittlerweile habe ich mein Studium abgeschlossen, zahlreiche Länder bereist und Kulturen kennengelernt. Habe in der Wirtschaft, in der Forschung und für Freiwilligen-Organisationen gearbeitet. Vor allem habe ich noch viel mehr gelesen und viele Menschen kennengelernt.

 

Auf der Suche

Diese Kraft und große Fantasie, die ich im Leben schon früh kennenlernte, ließ mich immer weiter voranschreiten - auf der Suche nach etwas, das ich als wahr, schön und gut empfinden konnte. Dabei lernte ich Menschen und ihre Werte, eine Sprache und ein Selbstverstehen kennen, die mich wachsen liesen und von denen ich lernen konnte.

 

Durch mein Studium und meine Professoren entdeckte ich die Welt der Wissenschaft. Sie ermutigten mich, meine Gedanken wertzuschätzen und mit dem Schreiben zu beginnen. Mit meinen FreundInnen entdeckte ich die Welt des Meditierens. Sie wurde zur Grundlage meines Selbst- und Weltverstehens, sowie meines wissenschaftlichen Arbeitens. Beim Lesen, auf meinen Reisen und durch die vielen Stationen meines Lebens lernte ich nach und nach auch die Welten großer Menschen kennen. Sie zeigten mir, dass es noch mehr zu entdecken gibt - und dass das Streben nach etwas, das mir (noch) Unbekannt ist, Sinn macht.

 

Gemeinsam mit meinem Bruder Thomas und FreundInnen gründete ich dann 2017 die Schule des Lebens Österreich. Damls erschien mir das Leben als eine "Schule". Denn ich hatte Erfahrungen in Hülle und Fülle gemacht. Viele davon waren erfreulich, andere wiederum weniger. Sehr viel unbeabsichtigtes und unvorhersehbares  war geschehen. Der Mut, das Entdecken wollen und Suchen blieben stets meine BegleiterInnen.

 

Ich wollte bewusst so tief in das Leben eintauchen, wie mir möglich und mit der Idee der Schule des Lebens einen Ort schaffen, wo die nachhaltige Auseinandersetzung mit dem Leben Bedeutung hat. Mir selbst, Kinder und Erwachsene möchte ich auf eine Weise begegnen, wo diese Aufrichtigkeit, die ich zum Leben empfinde Teil unseres Miteinanders ist.

 

Forschen

Jetzt lese ich selbstverständlich noch immer Abenteuerromane. "Im Land der Stille" von Mario Mantese ist jenes, das ich erst kürzlich gelesen habe.

 

Dazu gesellt sich die wissenschaftliche Literatur, die ich seit meinem Studium lese. Mich auf Bücher bzw. Gedanken von Heinz von Foerster, Gregory Bateson, Humberto R. Maturana etc. beziehend, mache ich mir Gedanken, wie sich die Welt nachhaltig verändern kann. Ich habe mich in eine Wissenschaftsdisziplin "geforscht" die sich "Kybernetik" nennt.

 

An dieser Stelle muss ich Anmerken, dass ich in meinem Leben auch sehr viel Glück hatte. Denn neben den Professoren, denen ich so nahe sein durfte, begegnete ich auch Menschen, die ein wirklich beeindruckendes Leben außerhalb der wissenschaftlichen und meiner gewohnten Welt führten. Von Ihnen bekam ich u.a. Meditations- und Lerntechniken vermittelt, die mein Selbstverstehen und die Weise, wie ich der Welt begegnete, grundlegend veränderten.

 

Ich lernte über Jahre, wie ich mich mit meinem Unbewussten auseinandersetzen konnte und Traumata, Prägungen, Glaubenssätze und unvorteilhafte Vorstellungen aufarbeiten konnte. Das Annehmen von Emotionen wurde für mich immer einfacher. Ich lernte auch, wie ich mich Selbst wahrnehmen konnte. Das intuitive Sein und Denken wurden zu Mittelpunkte meines Lebens. Zudem setzte ich mich mit Lerntechniken auseinander, die das Wissen mit dem Fühlen verbinden konnten. Das Lernen verstehe ich deswegen als etwas sehr Persönliches.

 

Thomas S. Kuhn hat mir ein Gefühl dafür gegeben, was es bedeutet Wissenschaftler zu sein. So bin ich mir bewusst, dass ich mich mit meiner Forschung und meinen Erfahrungen in einem Selbstverständnis bzw. Paradigma wiederfinde, das nicht jeder versteht, kennt oder annehmen wird.

 

Erst kürzlich habe ich ein Buch mit dem Titel "Mit Liebe Lernen: Eine nachhaltige und kybernetische Auseinandersetzung mit dem Leben" veröffentlicht. Darin fasse ich meine Erfahrungen zu einer wissenschaftlichen Lerntheorie zusammen. Sie beschreibt, dass sich die "äußere Welt" - nur dann nachhaltig verändert, wenn wir uns mit unserer "inneren Welt" nachhaltig auseinandersetzen: Das schließt eine emotionale Reife, ein intuitives Geschick, klares Denkvermögen und Mut mit ein.

 

Mein Privatleben

Gemeinsam mit viele meiner Familie und Freunden, sowie Mutigen lebe ich in einer Wirklichkeit, die die Welt nachhaltig verändert. Mit ihnen habe ich die Schule des Lebens Österreich aufgebaut - und lasse sie sich immer weiter entwickeln.

 

Weiter zu mir, finde ich beim Lesen. Jedoch vor allem auch auf meinen Reisen. Sie lassen mich - fernab - in ein Selbstverstehen eintauchen, das ich als genussvoll und bereichernd wahrneme. Ich nehme mich zunehmend als Gestalter, Initiator und Förderer wahr. Das macht mir sehr viel Freude.

 

In diesem Sinn soll es weiter gehen. Ich möchte noch weitere Bücher veröffentlichen. Für und mit tollen Menschen, Organisationen und Unternehmen arbeiten. Vor allem möchte ich die Welt in der ich lebe wirklich lieb gewinnen.