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Handbuch für Meditation an unserer Schule des Lebens


Vorwort

Dieses Handbuch für Meditation habe ich als Sprach-System in Form eines Wörterbuchs und mit Hilfe von Erfahrungeberichten erstellt. Darin sind Wörter zueinander in Beziehung gesetzt - sie beziehen sich aufeinander. Die Sinnhaftigkeit der Wörter entsteht aus der Beziehung der Wörter in diesem Sprach-System (die Du erlernen kannst) und Deiner Deutung.

 

Das Handbuch ist aus dem sprachlichen Miteinander (mit meinen FreundInnen und den LehrerInnen der Schule des Lebens) in der geistigen Refelexion über unsere Sprache entstanden und wird entsprechend gamachter Erfahrungen adaptiert. Wir benützen das Sprach-System, um uns selbst und unser Miteinander kennenzulernen, zu gestalten und zu organisieren.

 

Mit diesem Sprach-System leben wir die Absicht

  • unser Miteinander liebevoll(er) zu gestalten,
  • uns selbst bewusst kennenzulernen und wahrzunehmen
  • und unsere Körperprozesse in unser Denken bzw. unseren Geist und unsere Sprache zu integrieren.

Die drei Ebenen der Veränderung:

Körper, Geist und Sprache

 

In meiner Arbeit beschäftige ich mich mit der Veränderung des Menschen. Diese Veränderung kann nachhaltig gestaltet werden und findet auf den Ebenen des Körpers, des Geistes und der Sprache statt. Dabei ist von Bedeutung:

  • Veränderungen im Körper führen zu Veränderungen
    • im Denken bzw. im Geist
    • und in der Sprache bzw. im sozialen Miteinander.
  • Veränderungen im Geist führen zu Veränderungen
    • im Körper, fühlbar als Emotionen, Gefühle und Köperempfindungen,
    • und in der Sprache bzw. im sozialen Miteinander.
  • Veränderungen in der Sprache führen zu Veränderungen
    • im Köper, fühlbar als Emotionen, Gefühle und Köperempfindungen,
    • und im Denken bzw. im Geist.

Der Körper

 

Über unseren Körper nehmen wir Sinnesreize wahr, verarbeiten diese in unserem Zentralnervensystem und gestalten darauf basierend unser Denken und Handeln. Der Körper ist Ausgangspunkt unserer Erfahrungen als Mensch in Raum und Zeit. Diese Erfahrungen bedingen sich darin, wie wir uns ernähren, was wir von uns denken, wie wir über uns sprechen, wie wir unseren Körper im täglichen Leben belasten - und vor allem, ob wir uns dazu entscheiden, unseren Körper zu fühlen.

 

Im Fokus meiner Arbeit sind die Emotionen: Ängste, Wut, Trauer und Freude. Indem wir sie über den Körper wahrnehmen gestalten wir nachhaltig Veränderung. Über das Fühlen des eigenen Körpers gelangen wir auch zu uns selbst: Mit Übung finden wir uns in der Lebendigkeit wieder und kultivieren unsere Intuition.

 

Artikel zu diesem Thema

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Der Geist

 

Wir setzen unseren Geist dazu ein, dass wir uns über unser Zustandekommen bewusst werden: Dabei haben wir die Möglichkeit, uns als denkendes Wesen wahrzunehmen, das einen Körper besitzt und sich im Miteinander mit anderen Lebewesen wiederfindet.

 

In einer solchen Selbstwahrnehmung besteht die Möglichkeit,

  • dass wir einen nachhaltigen Umgang mit unserer Natur - dem Körper - entwickeln,
  • dass wir uns geistig bzw. in unserem Denken weiterentwickeln
  • und dass wir ein liebevolles Miteinander entwickeln, das bereichert, inspiriert und Mut schenkt.

Artikel zu diesem Thema

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Die Sprache

 

Die Sprache ist die Ebene des sozialen Miteinanders. In die Sprache werden wir "hineingebohren". Dabei lernen wir kommunizierend, uns mit und über andere, zu organisieren. Wir werden von Eltern, Freunde, Schule etc. kulturell geprägt. Dem entsprechend lernen wir auch, uns selbst zu "organisieren":

  • Wir setzen uns mit unserem Körper auf eine Weise auseinander, wie es uns unser Umfeld vorlebt: Im besten Fall essen wir gesung und ausgewogen. Finden uns in Körperbewegungen wieder, die uns ein Gefühl für unseren Körper vermitteln. Nehmen unseren Körper an, wie er ist. Nehmen unser Empfindungen an und entdecken den Körper als unser Zuhause.
  • Wir setzen uns (wiederum im besten Fall) mit uns selbst auf eine Weise auseinander, die uns nachhaltig fördert und fordert: Wir glauben an uns und können unser Leben so annehmen, wie es ist. Wir betrachten die Erfahrungen als Mensch, mit unserem Körper, mit unserem Denken und dem sozialen Miteinander als Bereicherung - und finden uns in einem geistigen Wachstum wieder, dass uns selbst und unser Umfeld nachhaltig verändern lässt.
  • Wir nehmen den "Anderen" als anderen an und akzeptieren dessen Persönlichkeit. Dabei gelingt soziales Miteinander: Denn erst wenn der Mensch eine Möglichkeit hat, sich selbst zu entdecken und erlebbar zu machen, findet er für sich als Individuum einen Weg, nachhaltig mit dem eigenen Körper, dem eigenen Geist und im sozialen Miteinander zu leben. Das funktioniert nicht, wenn wir uns im sprachlichen Miteinander vorschreiben, wie wir unser Tun gestalten sollen bzw. müssen.

 

Artikel zu diesem Thema

Sprache und selbstbestimmtes Lernen +

Moral und Ethik im Detail +

Persönlichkeit

Veränderungen in der Sprache nachhaltig gestalten

 


Veränderung

 

Durch die geistige Auseinandersetzung mit uns selbst, werden wir uns unserer sozialen Prägung bewusst und können nachhaltigere Formen im Umgang mit unserem Körper, mit uns selbst und im sozialen (sprachlichen) Miteinander erlernen.

 

Ein solches Lernen gestaltet jeder Mensch für sich selbst - wobei er von seinem sozialen Umfeld wirkungsvoll unterstützt werden kann. Diverse Formen der Meditation ermöglichen diesen Prozess: Wir lernen selbstständig - in der Auseinandersetzung mit uns selbst - uns selbst kennen und ein Verständnis von Meditation, Lernen und den sprachlichen Begriffen zu entwickeln. An der Schule des Lebens Österreich unterrichte ich die folgenden Formen von Meditation:

 

 

 


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